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Bau nach Meisterart in schwieriger Zeit

21.09.2004

Creussen / 21. September 2004: Rund 400 000 Euro hat die Firma PASS Stanztechnik AG investiert, um mehr Platz zu haben für den Vertrieb des Unternehmens. Gestern war Richtfest für den Anbau am Bühl. In Creußen ganz oben.

Das Firmengebäude wurde im Modulsystem um eine Fläche von 334 Quadratmetern erweitert.

Landrat Dr. Klaus-Günter Dietel, die Bürgermeister Harald Mild und Josef Dostal, Architekt Ulrich Seiler, und Vertreter der Handwerksfirmen hatten sich eingefunden zum Festakt. Zimmermeister Heinz Kirschner ließ alle Hochleben, die am „Bau nach Meisterart“ beteiligt waren.

Dietel sprach von der Nützlichkeit, die man hier mit einer gewissen Repräsentanz verbunden habe. „In Creußen tut sich was trotz schwieriger Rahmenbedingungen“. Die Firma PASS sei das erste Unternehmen im Landkreis gewesen mit EU-Ökoaudit.

Wohnqualität pur lobte Bürgermeister Harald Mild mit Blick auf die Schule, das neue Wohngebiet und die Natur im direkten Umfeld der Firma.

Maximal zwölf neue Arbeitsplätze könnten in den nächsten drei Jahren durch den Neubau und die Vertriebserweiterung geschaffen werden, erläuterte Michael Bauer, Assistent des Vorstands. Zwei Neueinstellungen gibt es noch in diesem Jahr, eine weitere Arbeitsstelle wird durch firmeninterne Umschichtung besetzt.

Die Firma PASS Stanztechnik AG ist aus der Pass Anlagenbau GmbH, vormals eine 100prozentige Tochter der Suspa Compart AG, im Jahr 1995 hervorgegangen. Alle 34 Mitarbeiter der Vorgängerfirma am Standort Creußen wurden übernommen und im Sommer 1996 die mit einem Aufwand von damals 3,3 Millionen Mark errichteten neuen Produktionsgebäude im Gewerbegebiet Bühl bezogen. Trotz des schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfeldes entwickelte sich die PASS AG seit Mitte der 90er Jahre hervorragend: seit den Anfängen hat sich die Mitarbeiterzahl von 34 auf 84 mehr als verdoppelt, ebenso wie die Produktivität. Für die Lehrlingsausbildung ist man mit dem Pegnitzer Unternehmen KSB eine Kooperation eingegangen. Die PASS-Lehrlinge werden in Pegnitz ausgebildet.

Auszug aus dem Nordbayerischen Kurier vom 21.09.2004
(externer Link)

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