Ein weiterer Befreiungsschlag |
19.10.2006 |
Creussen / 19. Oktober 2006: 103 Mitarbeiter hat die Firma PASS Stanztechnik AG in Creußen-Bühl mittlerweile. Und das Unternehmen platzt aus allen
Nähten. Vom Bauausschuss des Stadtrats wurde jetzt die Erweiterung sowohl der Fertigungshalle als auch des Bürotraktes genehmigt.
Das Thema Expansion spielte bereits bei der Neugründung des Betriebes eine wichtige Rolle. Die beiden Vorstände Michael Bauer und Bernhard Potzner
sicherten sich im Umgriff einige Flächen, um jederzeit aus- und anbauen zu können.
Schon wenige Jahre nach dem Start zeigte sich, dass die zur Verfügung stehenden Produktionsflächen nicht ausreichen und der erste Anbau wurde
durchgezogen. Die Gebäude sind im Modulsystem errichtet, und so sind Erweiterungen jederzeit sehr einfach möglich. Das Büro mit einer Fläche von derzeit 400 Quadratmetern wird
um dieselbe Fläche vergrößert, die Fertigungshalle um 40 Meter verlängert, so dass weitere 1000 Quadratmeter zur Verfügung stehen.
Die PASS Stanztechnik AG ist einer der größten Werkzeuglieferanten für das blechverarbeitende Gewerbe. Gegründet im Jahr 1982 hat sich das
Unternehmen stetig weiterentwickelt. Elf Millionen Euro wurden seit 1996 in das Unternehmen mit seinem Standort Creußen investiert.
Mittlerweile ist die Firma PASS Spezialist im Bau von CNC-Stanzwerkzeugen geworden. Ihre besondere Stärke sehe sie in der Entwicklung und Produktion von
Sonderwerkzeugen, sagt Michael Bauer. Mit derzeit 103 Mitarbeitern am Standort Creußen – davon 13 Auszubildende – werden täglich Standard- und Sonderlösungen für
über 4 000 Kunden weltweit gebaut.
„Froh um jeden Arbeitsplatz“
Im Bauausschuss zeigt man sich am Dienstagnachmittag überaus zufrieden mit dieser Entwicklung. Stellvertretender Bürgermeister Josef Dostal: „Wir sind froh um jeden
Arbeitsplatz“.
Neben der Erweiterung der Gebäude wurde auch der Bau weiterer Stellplätze, 128 an der Zahl, genehmigt. Bauer: „Damit haben wir dann genügend
Parkplätze für unsere Mitarbeiter zur Verfügung. In der Endausbaustufe sollen das 165 sein. Und das wollen wir in etwa sechs Jahren erreicht haben,“ gibt er sich
zuversichtlich.
Auszug aus dem Nordbayerischen Kurier vom 19.10.2006
(externer Link)
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